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ED KRÖGER QUINTETT

Samstag, 05.04.2008, 21.00 Uhr

Modern Jazz

Er ist eine der markantesten Figuren des europäischen Jazz: Der Bremer Posaunist Ed Kröger, neben Albert Mangelsdorff vielleicht der bedeutendste Jazzposaunist Deutschlands. Ging Mangelsdorff neue Wege auf seinem Instrument und lotete dessen Grenzbereiche aus, entwickelte Ed Kröger seinen Stil, der dem Bop, Neobop und Hardbop zuzuschreiben ist, unaufhaltsam in Richtung Eleganz und Eigenständigkeit weiter aus. Seine perlenden Bop-Linien, die er in dunklem, vibratoarmen und immer kontrolliertem Ton malt, dokumentieren ein Spiel von raffinierter Einfachheit. Seine geschmeidige Phrasierung, die er dank einer fulminanten Technik umsetzten kann, erinnert an J.J Johnson. Ed Kröger spielt seit vierzig Jahren die Posaune, als 16.jähriger begann er damit. Im Harald Eckstein Sextett trat er das erste Mal öffentlich auf und besuchte damit Festivals in Düsseldorf, Frankfurt, Wien und Zürich. Danach folgten Auftritte in den USA und Kanada. 1967 gründete er sein eigenes Quartett mit Sigi Busch und wurde beim Amateurfestival in Düsseldorf zum besten Solisten gewählt. Um den Saxophonisten Joe Viera erweitert, konzertierte die Gruppe in Österreich, Ungarn und Luxemburg. Daneben arbeitete der Posaunist mit Marion Brown, Steve McCall, Gerd Dudek und Albert Mangelsdorff. Kröger, der auch eine Posaunenschule verfasste, wirkte bei Wolfgang Dauners Radio Jazz Group Stuttgart mit und spielte 1972 als Vertreter Deutschlands mit Niels-Henning Orsted-Pedersen und Daniel Humair in Paris in einem Konzert der Europäischen Rundfunkanstalten. Danach tourte er in Asien und dem Nahen Osten im Auftrag des Goethe-Instituts. Gespannt darf man auch auf den jungen, in New York lebenden Altsaxophonisten Ignatz Dinné sein.
Besetzung: Ed Kröger (tb), Ignatz Dinné (sax, ), Vincent Bourgeyx (p), Andreas Henze (b), Sebastian de Krom (dr)

Eintrittspreise

Abendkasse: 12,- (11,-)
Vorverkauf:  10,- (zzgl. VVK-Gebühr)
Mitglieder:      8,-

Vorverkauf bei
Hildesheimer Allgemeine Zeitung